Häufige Fragen

Biologisch Artgerechte RohFütterung

Hund, Katze & Co:


Natürlich

       gesund

               füttern!

Häufige Fragen



Was ist BARF?


BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ist ein Begriff, der Futter beschreibt, das aus frischen Zutaten vom Hundebesitzer selber zusammengestellt und roh verfüttert wird. Hierbei versucht man so weit wie möglich die Ernährung eines wild lebenden Kaniden, z. B. die des Wolfes, zu imitieren.



Salmonellen und Bakterien?


Die gesamte Verdauung des Hundes ist auf rohes Fleisch und Knochen eingestellt. Salmonellen und andere Bakterien, sowie Parasiten sind allgegenwärtig - ein gesunder Organismus wird damit problemlos fertig. Die Magensäure des Hundes ist sehr stark und kann Knochen, Knorpel und Fleisch problemlos verdauen. Da durch den Schlüsselreiz Fleisch ausreichend Magensäfte produziert werden, werden bei der Rohernährung schädliche Bakterien vernichtet.



Teurer als Fertigfutter?


Definitiv nein! Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen: Wenn ich einen teuren 15 kg Sack Fertigfutter gekauft habe, hat er mich ca. 80,00 € gekostet.

Der hat für 4 Wochen gereicht. BARF kostet mich weniger an Fleisch + Gemüseflocken, und ein paar Ergänzungsmittel, die aber für länger als 4 Wochen reichen! Also spare ich sogar noch Geld und ernähre meinen Hund gesund!!!



Was ist beim BARFen zu beachten?


Abwechslungsreich füttern! Nicht jeden Tag das Gleiche. Fleischsorten und Gemüse wechseln. Innereien verfüttern!

Es sei denn, der Hund verträgt nur eine Sorte Fleisch oder Gemüse.



Im Urlaub?


Ich habe auch Dosen im Sortiment. Diese bestehen zu 100% aus Fleisch. Ideal für den Urlaub.

Alternativ dogsi Trocken BARF Komplettfutter.



Warum trinkt der Hund weniger?


Das Rohfutter hat einen Wasseranteil von 75%. Deshalb ist es normal, wenn der Hund weniger beim BARFen trinkt.



Kleinere Kotmengen?


Der Hund verwertet das Rohfutter und scheidet das gefressene nicht unverwertet, wie beim Fertigfutter, wieder aus.



Wie taue ich das Fleisch auf?


Langsam, über Nacht im Kühlschrank. Die Säfte mitfüttern (Vitamine, Mineralien). Wenn es schnell gehen muss, dann im Warmwasserbad.

Rohes Fleisch können Sie auch noch verfüttern, wenn es verfärbt ist oder stark riecht. Die Hunde mögen es und es ist ungefährlich.

Gekochtes Fleisch nicht alt werden lassen - lebensgefährlich! Gefrohrenes Fleisch verursacht Durchfall.




Gewolft oder am Stück?


So, wie der Hund es mag. Bei Schlingern besser gewolft. Ein 30 kg Hund kann ein Stück Fleisch von 800g herunterschlingen!



Hühnerknochen füttern?


Roh - kein Problem. Gekochte sind sehr trocken, hart und splittern.



Getreide füttern?


Ist umstritten! Kann man, muss man aber nicht. Manche mögen und vertragen es, manche nicht. Auf keinen Fall in den Mengen (60-90%) füttern, wie es beim Fertigfutter der Fall ist!

Bei diesen Erkrankungen auf keinen Fall Getreide füttern: Krebserkrankungen, Allergien (besonders Futtermittelallergie), Gelenkerkrankungen, Epilepsie und Hefepilzbefall!

Getreide ist kein natürliches Hundefutter - führt zu Unverträglichkeiten, kann blähen und macht dick!



Milchprodukte?


Alternative Fett und Eiweißquelle. Reine Milch kann zu Durchfall führen. Alternativ Ziegenmilch - vitaminreich, fettreich, leichter verdaulich.

Buttermilch, Joghurt und Dickmilch liefern lebende Kulturen, die dem Darm zugute kommen; nach Durchfallerkrankungen oder Antibiotika.

Man kann das Essen damit schmackhafter machen. Frischkäse ist fettarm. Quark bei Hautproblemen, ist fettreich - ideal zur Gewichtszunahme.

Butter in kleinen Mengen als Fettlieferant.



Öl ?


Omega 3 und Omega 6 braucht der Hund. Diese Fettsäuren kann der Hund nicht selber herstellen und muss sie übers Futter bekommen.

Omega 6 bekommt der Hund über das Fleisch.

Omega 3 über Öle zusetzen: Fischöl (Lachsöl), Hanföl und Leinsamenöl.

Erste Anzeichen einer Mangelerscheinung: schlechtes Haarkleid oder Juckreiz.



Supplemente füttern?


Ich bin der Meinung ja! Auf Grund der Umwelteinflüsse, die unsere Luft, das Futter der Tiere etc. belasten, füttere ich sie mit gutem Gewissen zu.

Vermehrt kommt es bei älteren Tieren zur Kristallisierung des Urins, wenn über die Jahre kein Vernünftiges Kalzium/Phosphor Verhältnis bestand.

Es muss jeder für sich entscheiden.



Was brauche ich?


Eine Küchenwaage und ein Gefrierfach.









(Quelle: Z.T. Swanie Simon, BARF)